01.03.2018

 

 

 

Finaltriumph im Bezirkspokal!

 

 

Die Sparta 2 Tischtennis-Walze rollt weiter. Diese mal hieß das „Opfer“ 1.TTC Hardt-Venn aus Mönchengladbach.

 

Nach dem Sieg im Kreispokal im vergangenen Dezember wurde auch die höchstmögliche Etappe im Pokalwettbewerb der 2. Kreisklasse-Mannschaften erfolgreich gemeistert: Der Bezirkspokal!

 

Betrachtet man alle drei Spiele vom Viertel- über das Halbfinale bis hin zum Finale, kann man sagen, dass es schwieriger war, den Kreispokal als den Bezirkspokal zu gewinnen.

Das Viertelfinale wurde erfolgreich mit 4:0 Spielen und 12:0 Sätzen beim TTC Schwarz-Weiß Elsen (Grevenbroich) gewonnen.

Im Halbfinale erwartete uns das Essener Team DJK Dellwig 1910, welches ebenfalls klar mit 4:1 besiegt werden konnte.

 

Auch das Finale war fahrtechnisch ein Auswärtsspiel. Aber doch eigentlich ein Heimspiel, denn zahlreiche Sparta-Fans unterstützten unsere Mannschaft an diesem eiskalten Sonntag-Mittag

in der angenehm temperierten Sporthalle in Mönchengladbach-Hardt.

Vielen Dank nochmals an alle, auch an diejenigen, welche sich im Rahmen des Whats-App Tickers interessiert gezeigt und uns „digital mental“ unterstützt haben.

Man konnte mal wieder sehen und spüren: Der Zusammenhalt bei Sparta ist klasse, nahezu einzigartig.

Danke auch dem edlen Süßigkeiten- und Getränke-Spender Benni. Der Chef tut eben alles für seine Jungs & Mädels im Verein.

 

Zum Spiel:

Wir traten in Bestbesetzung an:

Cramm

Mazurek

Wiech

Der für das Doppel eingeplante Björn Hornung musste leider krankheitsbedingt passen, sodass Mazurek/Wiech das Duo war, welches an der Platte stehen sollte.

Vom Papier her waren wir das favorisierte Team. Da man aber nie genau weiß, wie stark die Leistungs-Schwankungen von Kreis zu Kreis sind, waren wir voll konzentriert.

 

Björn Cramm war in seinem Spiel mental sofort voll auf der Höhe und ließ seinem offensiv ausgerichteten Gegner durch platzierte Konterbälle und sicheres Spiel beim 3:0 keine Chance.

Tim Mazurek musste zunächst das Spiel seines defensiven, auf Störspiel ausgerichteten Gegners lesen. Nach 0:2 Satzrückstand und drei abgewehrten Matchbällen im vierten Satz

bewahrte er die Nerven und Rang sein Gegenüber schließlich mit 3:2 nieder.

Auch Christian Wiech legte einen Stotterstart hin. Sein lebenserfahrener Gegner spielte mit einem vermutlich gleichaltrigen Anti-Belag, der ein teils unangenehmes „Nichts“ erzeugte, was

zu Irritationen bei so mancher Wiechschen Ballannahme sorgte, die sogleich im Netz landete. Beim Stand von 0:1 Sätzen und 3:7 im 2. Satz war die Gewöhnungsphase jedoch vorbei und

Christian erzielte mit intelligentem Spiel einen verdienten 3:1 Erfolg.

Das folgende Doppel hätte den Schlussstrich zum 4:0 Sieg ziehen können, tat es aber nicht. „Spochtlich“ fair wurde dem Gastgeber der Ehrenpunkt beim 1:3 überlassen.

Somit musste ein Einzelerfolg den letzten und vierten Punkt einbringen.

Im Duell der Noppenspezialisten war Björn Cramm spezieller und ließ mit seinem 3:0 zu keinem Zeitpunkt Zweifel am ersten Gesamtsieg im Bezirkspokal aufkommen.

Endstand 4:1

 

 

Schön war’s. Nicht nur wegen des Sieges, sondern insbesondere wegen der Menschen die allesamt dabei und an den Handys waren.

 

 


 

30.12.2017

 

Das Beste kommt zum Schluss - Kreispokalsieger Herren B

 

Nachdem wir mit der 2. Herrenmannschaft Anfang Dezember die Herbstmeisterschaft perfekt gemacht haben und nun mit 3 Punkten Vorsprung in die Rückrunde gehen, wurde die Serie,

genau genommen das ganze Tischtennis-Jahr 2017, der 2. Herren mit dem verdienten Gewinn des Kreispokals gekrönt.

 

Dabei sahen die Vorzeichen zwei Abende vor dem Final-Four-Kreispokal-Turnier gar nicht so gut aus. Unsere Nr. 2, Tim Mazurek, meldete sich mit Männerschnupfen krank ab.

Somit wurde das etatmäßige Pokal-Trio, bestehend aus Björn Cramm, Tim Mazurek und Björn Hornung gesprengt. Hinzu kam die Problematik, dass wir aufgrund Tims Ausfall auch ein neues Doppel zusammenstellen mussten.

Glücklicherweise konnten wir nicht nur irgendwen, sondern den aktuellen Herren-D Tischtennis -Kreismeister 2017 Thomas Spekowius als dritten Mann gewinnen, der nach noch mehr Geschmeide und Pokalen gierte.

Kreismeister und Kreispokalsieger in einem Jahr – das wär doch was!

 

Halbfinale

Wir wussten, dass uns mit Post SV Hilden ein ganz dicker Brocken im Halbfinale erwarten würde.

Das Team in der Aufstellung Joachim Mroß, Friedhelm Zickau, Ingo Winterberg und Peter Appler (spielte Doppel) war im letzten Jahr aus der 1. Kreisklasse abgestiegen und ist aktuell das Maß aller Dinge in der 4er- Südstaffel der 2.Kreisklasse.

Wir überraschten die Hildener jedoch mit einem Blitz-Start und führten nach den Einzeln mit 3:0.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Björn Hornung, der seinen bärenstarken Gegner Joachim Mroß, nach mehreren abgewehrten Matchbällen in 5 Sätzen niederrang.

Das neu formierte Björn-Doppel (Björn Cramm/ Björn Hornung) überrannte das Duo Mroß/Appler in den ersten beiden Sätzen förmlich und gewann die Sätze zu 1 und zu 2.

Dann kam das, was im Tischtennis immer wieder vorkommt. Das Doppel und das gesamte Spiel kippte. Die Sätze 3,4 und 5 gingen denkbar knapp verloren. Es stand nur noch 3:1

Björn Cramm hatte im Einzel gegen Joachim Mroß keine Chance, Thomas Spekowius unterlag, auch aufgrund unheimlich vieler nasser Bälle seines Gegenüber, Friedhelm Zickau mit 1:3.

Aus 0:3 mach 3:3

Es knisterte, viel Spannung lag in der Luft. Der sonst so besonnene Thomas musste während seines Spiels sogar vom Kreispokal-Leiter Gerhard Baltha wegen rüpelhaften Benehmens ermahnt werden. ;o) ;o) ;o)

 

Im entscheidenden Einzel zeigte der Hornungbjörn dann seine große Klasse. Er hatte ohnehin einen Sahne-Tag.

Nach 1:8 Rückstand im 1. Satz holte er sagenhafte 10 Punkte in Serie und erzielte ein 11:8. Ein technisch feines Spiel gewann er gegen Ingo Winterberg dann letztendlich verdient mit 3:1 und holte den heiß ersehnten vierten Punkt.

Wir waren im Finale.

 

Finale

Dort wartete mit TV Grafenberg (Frank Remus, Kurt Thomas, Thomas Golbach) niemand geringeres als der Tabellenzweite und somit ärgste Verfolger aus unserer Meisterschaftsrunde.

 

Ob es nun ein Vorteil oder Nachteil war, kann man nicht pauschalisieren. Grafenberg hatte das Glück oder Pech, dass deren Halbfinalgegner Knittkuhl nicht angetreten war und man somit kampflos

direkt ins Finale einzog. Vermutlich war es ein Nachteil. Wir waren mehr als warmgespielt und hatten einen mentalen Erfolg zu verbuchen. Grafenberg hingegen ging „kalt“ ins Finale.

 

Mitleid zeigten wir nicht, außer Thomas Spekowius, der den einzigen Punkt im Finalduell gegen Goldberg äh Goldbach, äh nein: Golbach, Thomas Golbach, abgab.

Björn Hornung ließ dem vom Papier her favorisierten Frank Remus keine Chance und siegte glatt mit 3:0.

Der andere Björn, Cramm, schummelte seinem Kontrahenten Kurt Thomas die ersten beiden Sätze ruck zuck ab, bevor dieser im 3. und 4. Satz wach wurde. Im 5. Satz besann sich Björn zum Glück wieder seiner Stärken und gewann dann doch verdient mit 3:2.

Ganz stark präsentierte sich dann wieder das Björn-Doppel. Einer offensiv, der andere defensiv, der eine mutig-furios, der andere abwartend-übersichtlich. Eine perfekte Kombination, ein perfektes Spiel. 3:0 nach Sätzen

Wir führten somit 3:1. Noch ein Punkt und wir wären am Ziel unserer Träume.

Schon häufig trafen Sie aufeinander, Frank Remus und Björn Cramm. Beide spielen ihr höchst eigenes Spiel, beide erfolgreich. Der eine mit Side Spin, der andere mit allem anderen, was-auch-immer-Spin.

Die Zuschauer sahen ein ungewöhnliches Einzel, geprägt von sehr kurzen Bällen und teils komische Flugkurven. Letzten Endes gewann nicht die Schönheit, sondern die Effektivität.

Cramm - Remus 3:0

 

Endstand 4:1 – der Pott ist nach fünf Jahren endlich wieder zu Hause.

Es regiert König Spekowius, seines Zeichens Kreismeister und – Pokalsieger 2017. Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

 

 


 

02.12.2017

 

13. Spieltag, II. Mannschaft, 29.11.2017: DJK Sparta Bilk II - TTG Langenfeld VI: 9:4

 

 

Herbstmeister!

 

Den Verfolger aus Langenfeld (Tabellenplatz 4) haben wir an diesem Abend keinesfalls unterschätzt. Obwohl dieser bei der Begrüßung

schon andächtig zu unserer, noch nicht offiziell erreichten, Herbstmeisterschaft gratuliert hatte. Psychologische Taktik?

 

Langenfeld spielte mit:

Billner

Pötschke

Jaeger

Stelter

Hamacher

Boddenberg

 

Wir traten an mit:

Cramm

Mazurek

Karas

Joest

Ceschlaw

Djemaoune

 

Da auf beiden Seiten jeweils ein Spieler aus dem mittleren Paarkreuz fehlte, konnte man also von einem offenen Duell ausgehen.

Auf Sparta Seite fehlte Björn Hornung, der sich lieber beim Marylin Manson- Konzert austobte. Langenfeld musste Frank Peeters ersetzen.

 

Die bekannte Langenfelder Doppelstärke trug an diesem Abend fast wieder Früchte. In einem spannenden 5-Satz Duell der 3er Doppel behielten Mazurek/Djemaoune

jedoch knapp die Oberhand und so führten wir 2:1. Zuvor unterlagen in dieser Saison erstmals Karas/Joest; die gut harmonierenden Cramm/Ceschlaw wahrten die weiße Weste.

 

Im oberen Paarkreuz gelang Björn Cramm ein klares 3:0 gegen seinen Noppen-empfindlichen Kontrahenten Pötschke. Tim Mazurek kämpfte sich in seinem Einzel nach zwischenzeitlich klaren Rückständen

immer wieder heran und fuhr ein glückliches aber dann doch verdientes 3:1 gegen Billner ein.

In der Mitte hagelte es ein 0:2. Stefan Karas ging aufgrund Vorhand-Ladehemmung glatt mit 0:3 gegen Stelter unter. Alex Joest verspielte eine 2:1 Satz- und deutliche Punkteführung im 4. Satz und verlor schlussendlich 2:3 gegen Jaeger.

Unten hatte Norbert Ceschlaw mit seinem Gegenüber Boddenberg keine Probleme, 3:0. Michael Djemaoune bekämpfte die Kurz-Noppenattacken von Hamacher intensiv aber letzten Endes nicht heftig genug und verlor 2:3.

 

Zwischenstand 5:4

 

Auch Billner mochte die Rückhand von Cramm nicht und unterlag, nach taktisch klugem Spiel, letzten Endes doch mit 1:3. Der Tag von Langenfelds Pötschke war es vermutlich nicht, denn auch gegen Mazurek war er beim 0:3 chancenlos.

 

Im mittleren Paarkreuz konnte man sagen: Kreuzvergleiche verbieten sich. Verlor Karas sein erstes Einzel gegen die Langenfelder Nr.4 Stelter noch sang und klanglos, so lieferte er eine beeindruckende Vorstellung gegen den spielstarken Jaeger ab.

Rückhandblocks aus dem Lehrbuch, Vorhandtopspins a la bonheur.

 

Insgesamt nun eine klare Führung von 8:4.

 

Parallel spielten nun Joest gegen Stelter und Ceschlaw gegen Hamacher an den beiden Tischen. Beide waren -eigentlich- klar auf der Verliererstraße.

Bei Alex Joest ging überhaupt gar nichts, folgerichtig verlor er die ersten beiden Sätze 3:11 und 5:11. Norbert Ceschlaw lag zeitgleich ebenfalls hinten.

Bei Alex lief es im 3. Satz - was im Vergleich zu den ersten beiden Sätzen keine Kunst war - nun besser. Mit unglaublicher Moral und eisernem Willen wehrte er einen Matchball ab und drehte tatsächlich noch das Spiel. Chapeau zu diesem 3:2 !

Noberts Spiel wurde dank Alex´ Sieg nicht mehr gewertet und so hieß es:

 

Endstand 9:4 – der (bedeutungslose) Herbstmeistertitel ward gewonnen.

 


 

27.11.2017

 

Alle Jahre wieder- zu Gast bei TuSa

 

Wir kennen sie seit Jahren, unsere Gegner von TuSa Düsseldorf. Eine der fairsten und sympathischsten Mannschaften im Kreise Düsseldorf.

Angeführt vom legendären Abwehrbollwerk Helmut Smeets, der in seiner langen, unter anderem auch Tischtennis-Bundesliga-Karriere, so einige seiner

Spieler zur Verzweiflung getrieben hat. Wie wir erfahren haben, ist Helmut auf Abschiedstournee und spielt leider seine letzte Saison. Es verlässt somit in absehbarer

Zeit ein Mann die Bühne des Düsseldorfer Tischtennis, der ein absolutes Vorbild für jeden Spieler sein sollte. Ein großer Sportsmann und jederzeit fairer Gegner. Ein Gentleman.

Das TuSa- Team vervollständigten an diesem Abend die nicht weniger sympathischen Kollegen:

Beyer

Blumenrath

Papadopoulos

Ippach

Mitbauer

 

Wir konnten folgendes Team aufbieten:

Cramm

Mazurek

Hornung

Joest

Ceschlaw

Djemaoune

 

Ungewohnter Weise lagen wir nach den Doppeln 2:1 in Front, was uns in den vergangenen Jahren gegen TuSa meistens verwehrt geblieben war.

Cramm/Ceschlaw und Mazurek/Hornung gewannen. Unterlegen waren hingegen Joest/Djemaoune

 

Das obere Paarkreuz spielte anschließend 1:1. Die Defensivspezialisten beider Teams setzen sich durch: Mazurek unterlag Smeets klar mit 0:3, ebenso erging es Beyer, der sich wiederum Cramm mit 0:3 geschlagen geben musste.

In den Duellen der Mitte war es eine enge Kiste. Beide 5-Satz-Duelle gingen an uns Spartaner. Joest spielte taktisch klug gegen seinen unangenehm blockenden Gegner Blumerath. Hornung drehte in einem guten Spiel gegen Papadopoulos ein 0:2 in ein 3:2.

Zwischenstand 5:2

 

Die Vorentscheidung fiel dann im unteren Paarkreuz. Ceschlaw besiegte Mitbauer in einem von beiden Seiten überlegt geführten Spiel mit viel Unterschnitt-Einlagen letzten Endes hochverdient mit 3:1. Zum Glück stimmte an diesem Tag Norberts Vorhand- Schlagquote im Vergleich zum letzten Spiel gegen Gerresheim, was vermutlich den Ausschlag gegeben hat.

Djemaoune tat sich indes gegen Ippach ungleich schwerer. Nach 2:0 Satzführung und klarem Vorsprung im 3. Satz wurde er übermütig und unterlag die Sätze 3+4. Im 5. Satz machte er es dann besser und siegte 3:2.

Somit lagen wir 7:2 in Front und gewannen alle 5 Satz Spiele des Abends.

 

Mal wieder standen sich anschließend die beiden Spitzen(noppen)spieler der Teams Smeets und Cramm gegenüber. Im Grunde genommen geht es bei den Duellen der beiden „Zerstörer“ immer nur darum, wer die bessere Tagesform hat und wer weniger Fehler macht. Ein technisch versiertes Offensivspiel darf hier niemand erwarten. Zitat Smeets: „Wir könnten auch auf einem Kreuzfahrtschiff spielen …!“ - Dem ist nichts hinzuzufügen.

Leider machte sich bei Helmut die Schulter relativ schnell negativ bemerkbar, sodass nach nur einem Satz seine Aufgabe das Spiel beendete.

Mazurek machte dann im Einzel gegen seinen demotivierten Gegner Beyer kurzen Prozess. 3:0

 

Endstand 9:2 --- erstmals ein deutlicher Sieg gegen TuSa.

 


 

14.11.2017

 

Sparta I und II ziehen geschlossen ins Viertelfinale ein

 

Es könnte ein erfolgreiches Pokaljahr für Sparta werden. Während man in den letzten 5 Jahren bereits sowohl den Kreispokal Herren B, als auch letztes Jahr den Kreispokal Herren A gewinnen konnte, schicken sich die Pokalteams der 1. und 2. Mannschaft an, am großen Finaltag in beiden Konkurrenzen vertreten zu sein.

Grund dafür sind die beiden deutlichen Achtelfinalerfolge. So konnte sich die 2. Mannschaft zuhause klar mit 4:0 gegen den Ligakonkurrenten aus Baumberg durchsetzen, wo es in der Hinrunde der Liga einige Wochen vorher nur zu einem 8:8 gereicht hatte. Ähnlich souverän machte es der amtierende Kreispokalsieger der Herren A Konkurrenz. Mit 4:1 konnte die 1. Mannschaft den klassentieferen Gastgeber von SFD Düsseldorf-Süd besiegen und zog somit ebenfalls in Viertelfinale ein.

 

Einmal heim, einmal auswärts

Während im Achtelfinale die 2. Mannschaft heim antreten durfte, muss sie nun im Viertelfinale bei Unterfeldhaus-Millrath antreten. Andersrum darf sich die 1. Mannschaft nach einem Auswärtsspiel im Achtelfinale nun auf ein Heimspiel gegen den TV Unterbach (1. Kreisklasse) freuen.

 

Parallelen zur letzten Saison erkennbar

Eine Sportlerweisheit besagt, man solle immer nur von Spiel zu Spiel schauen. Gerade im Pokal ist diese Weisheit Gold wert, denn verliert man das nächste Spiel, ist der Traum vom großen Ziel ganz schnell vorbei. Das nächste Spiel ist in dem Fall immer das schwerste - auch dies ist eine gern genutzte und oft gehörte Floskel in den einschlägigen Sportsendungen dieses Landes, welche genauso banal, wie auch wahr ist. Und trotzdem: Man bemüht sich stets, aktuelle Situationen mit bereits gemachten Erfahrungen und Erlebnissen abzugleichen. Gerade im Tischtennis verliert man sich sodann oft und schnell in Quervergleichen ("Wenn ich Gegner A geschlagen habe, dieser aber gegen meinen baldigen Gegner klar gewonnen hat, dann sollte das nächste Spiel doch ne klare Kiste werden", o. Ä.). So bemüht nun auch der Autor dieser Zeilen solche Abgleiche mit der Vergangenheit: Letztes Jahr stand die 1. Mannschaft in der Liga auf Platz 1, spielte im Pokal eine tolle Runde und konnte am Ende der Saison einen Doppelerfolg aus Aufstieg und Pokalsieg feiern. Ähnlich sieht es aktuell bei der 2. Mannschaft aus - als ungeschlagener Tabellenführer der 2. Kreisklasse sind sie im Kreispokal der Herren B Konkurrenz (in der nur Teams bis zur 2. Kreisklasse mitwirken dürfen) quasi das Nonplusultra und Top-Favorit auf den Titel. Ein Doppelerfolg scheint möglich, wenn man nun von Spiel zu Spiel schaut - sowohl im Pokal, als auch in der Liga.

Anders stellt es sich bei der 1. Mannschaft dar. Obwohl beide Teams eine Liga trennt, ist dieses Pokalmatch ein Spiel auf Augenhöhe. Sparta I spielt bisher als Aufsteiger eine zufriedenstellende Saison, befindet sich im breiten Mittelfeld der Liga. Unterbach jedoch befindet sich im Spitzentrio der 1. Kreisklasse. Wie stark die Teams in dieser Tabellenregion sind, sollten die Spieler des Sparta-Flaggschiffs noch im Gedächtnis haben. Daher darf es zwar der Wunsch sein, sich für den Finaltag (Halbfinale & Finale an einem Tag) durch einen Sieg gegen Unterbach zu qualifizieren, die Erwartung daran sollte man jedoch nicht haben.

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